Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

Das Forschungs-museum

Das ZFMK, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere, ist eine eigenständige Forschungseinrichtung.

Zu den weltweit wahrgenommenen Forschungsaufgaben zählen die Erforschung und Dokumentation der globalen Artenvielfalt. Deren Beeinflussung durch Umweltveränderungen und Evolution untersuchen wir auf morphologischer und molekularer Ebene.

Die Untersuchung von Strukturen und Funktionen der Ökosysteme zählt darüber hinaus zu unseren Schwerpunkten, ebenso wie die Methodenentwicklung und das Studium der Wissenschaftsgeschichte.

Publikationen

Zentrum für Biodiversitätsmonitoring und Naturschutzforschung (zbm)
Herpetologie, Alexander-Koenig-Gesellschaft, Lehrstuhl Spezielle Zoologie, Theriologie

Projekte

Vergleichende Genomik (Wirbeltiere)
Phylogenetik und Evolutionsbiologie, Herpetologie, Bildung und Vermittlung
Abteilung Arthropoda, Biobank, Lehrstuhl Spezielle Zoologie, Theriologie

Forschung: Veranstaltungen

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HPC-Cluster
Hochleistungs-rechner
Neue Sequenzierungstechniken generieren enorme Datenmengen, die völlig neue Herausforderung an die Datenanalysen und Datensicherung stellen.
INVAXEN
Invasionsbiologie von Xenopus
Das Projekt INVAXEN untersucht Ökologie, Verbreitungsmuster und Invasionspotential des Afrikanischen Krallenfrosches in Südafrika, Belgien, Frankreich und Portugal.
Das Herz des Museums
Die Sammlungen
Die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen stellen die Grundlage der vielfältigen, im Museum Koenig bearbeiteten Forschungsthemen dar.
1KITE
Die Evolution der Insekten
1000 Insect Transcriptome Evolution: Das internationale Forschungsprojekt zeichnet die Evolutionsgeschichte der Insekten in bisher nicht dagewesenem Umfang nach.
GBoL
German Barcode of Life
GBoL hat das Ziel, die Artenvielfalt aller deutschen Tiere, Pilze und Pflanzen anhand ihres genetischen DNA-Barcodes zu erfassen und für Anwendungen verfügbar zu machen.

Zum Zentrum für Taxonomie und Morphologie (ztm) gehören unterschiedliche Kustodien - von Spinnentieren bis zu Säugetieren. Hier befinden sich auch die wissenschaftlichen Sammlungen des Museums.
Mehr zum >ztm<

Wissenschaftler des Zentrums für Molekulare Biodiversitätsforschung (zmb) widmen sich diversen Aspekten der molekularen Biodiversitätsforschung, der Bioinformatik und kuratieren die Biobank.
Lernen Sie das >zmb< kennen

Das Zentrum für Biodiversitätsmonitoring und Naturschutzforschung (zbm) betreibt wissenschaftliches Monitoring von Artenvielfalt und von Lebensräumen, um zu verhindern, dass in Deutschland unbemerkt ein großer Anteil der lokalen Fauna ausstirbt.
Weiter zum >zbm<

Neues aus der Forschung

[02.07.2021] Die Puku-Antilope (Kobus vardonii) hat es gleich zweimal auf die Titelseite geschafft. Hintergrund dazu ist die Besorgnis erregende Studie von Vera Rduch und Thalia Jentke mit aktuellen Daten zu den Boviden, den Antilopen und dem Afrikanischen Büffel, aus dem Kasanka Nationalpark in Sambia. Die Ergebnisse der im Januar 2021 im Early View veröffentlichten Studie zeigen einen Rückgang der Population der Pukus um 84% im Vergleich zu einer früheren Untersuchung im Jahr 2009-2010.
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[29.06.2021] Die Volta Region im Südosten Ghanas an der Grenze zu Togo ist gekennzeichnet durch den Fluss Volta im Westen und das Ghana-Togo Hochland im Osten. Der Waldbestand dort hat sich, unter anderem durch Abholzung für Ackerland, stark reduziert.
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[06.06.2021] Gemeinsam mit den vier anderen Museen der Museumsmeile veranstaltet das Museum Koenig am 05. Juni 2021 eine lange, digitale Museumsnacht. Um 18 Uhr geht es los.Das Museum Koenig führt Sie in die Welt unserer aktuellen Forschung. Kurzfilme erläutern einige wichtige wissenschaftliche Projekte, die dem Schutz der Biodiversität dienen - einer der dringlichsten Aufgaben unserer Gesellschaft.Wir führen Sie in die Welt unserer aktuellen Forschung.
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64 neue Fischarten

Wissenschaftler des ZFMK berichten in einer großen Studie mit über 30 europäischen Koautoren über die komplette Süßwasser-Fischfauna des Mittelmeergebietes.

Mit molekulargenetischen Methoden wurden über 3000 Fische untersucht. Den Forschern gelang es erstmals, eine nahezu komplette Abdeckung aller Arten zu erreichen. Dabei wurden 64 neue Fischarten entdeckt.

Die Studie wurde im Rahmen des von der Leibniz-Gemeinschaft geförderten Projektes "FREDIE" erstellt.