Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

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Deutsch-Russische Meeres- und Polarforschung

Brennpunkte in der Zusammenarbeit

Reiter

Info
Laufzeit: 
12.05.2012 bis 16.09.2012
Ort: 
1.Obergeschoss
Austellungsart: 
Sonderausstellung

Für Wissenschaftler, die sich mit dem Meer, dem Klima, aber auch mit Rohstoffen oder Vulkanismus beschäftigen, ist Russland mit seinen vielfältigen Landschaften und Klimazonen sowie den angrenzenden Meeren von der Ostsee über den arktischen Ozean zum Pazifik und Schwarzen Meer ein überaus spannendes Arbeitsgebiet. In der Meeres- und Polarforschung bestehen zwischen Deutschland und Russland bereits seit Jahren besonders enge Beziehungen, die vor über zehn Jahren mit der Fachvereinbarung "Über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung" einen vertraglichen Rahmen gefunden haben.
 
Mit der Sonderausstellung "Deutsch-Russische Meeres- und Polarforschung - Brennpunkte der Zusammenarbeit" sollen die gemeinsamen Forschungsaktivitäten anschaulich und lebendig präsentiert werden. Vorgestellt werden unter anderem Forschungen zum Rückgang des Meereises, Gashydrat-Forschungen im Schwarzen Meer, zur Klimageschichte in Nordostsibirien, die Untersuchung mächtiger Ascheschichten auf der Halbinsel Kamtschatka sowie Forschungen zur Freisetzung von Methan aus Dauerfrostböden im Lena-Delta. Das Besondere ist, dass Wissenschaftler in der Ausstellung über die Forschungsprojekte berichten, der Besucher seine Fragen also direkt an die Fachleute stellen kann.
 
Gefördert wird die Ausstellung vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation sowie auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Federführend unterstützt wird sie vom AWI in Bremerhaven und Potsdam, vom GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, von den Universitäten Bremen, Hamburg und Köln sowie vom Staatlichen Institut für Arktis- und Antarktisforschung des Föderalen Dienstes für Hydrometeorologie und Umweltmonitoring der Russischen Föderation (AARI).

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