Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels

ist ein Forschungsmuseum der Leibniz Gemeinschaft

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Unser LIB: eine Reise durch die Forschung zur Biodiversität: Der Kaukasus – Biodiversitätshotspot am Rande Europas

Termin: 
Mi, 14.12.2022 - 19:00 Uhr
Ort: 
Hörsaal
Veranstaltungsart: 
Vortrag
Zielgruppe: 
Erwachsene
Veranstalter: 
Alexander-Koenig-Gesellschaft
Vortragende / Vortragender: 
Dr. Nils Hein

Neue Vortragsreihe der Alexander-Koenig-Gesellschaft: „Unser LIB: eine Reise durch die Forschung zur Biodiversität“

Die Wissenschaftler des Leibniz-Institus zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) stellen  ihre Forschung vor.

Dieser Vortrag wird auch mit Zoom übertragen:

https://uni-bonn.zoom.us/j/67876244241?pwd=b25YT0ZINHR4bVh1ZlF2MFNCbWJUZz09

Der Kaukasus – Biodiversitätshotspot am Rande Europas. Ein Vortrag von Dr. Nils Hein, zmb Bonn

Am östlichen Rande Europas, im Kaukasus, existiert der einzige Biodiversitätshotspot in unseren gemäßigten Breiten. Das Potenzial dieses Schatzes wurde bislang noch nicht einmal im Ansatz erfasst und doch ist dieses globale Naturerbe schon jetzt von einer massiven Ausbeutung durch eine Vielzahl externer Faktoren, wie z.B. dem Klimawandel, dem Landnutzungswandel und Invasiven Arten bedroht. Das Caucasus Barcode of Life-Projekt (CaBOL) ist ein Zusammenschluss einiger der führenden Forschungseinrichtungen aus dem Kaukasus und Deutschlands inkl. dem LIB – Museum Koenig. Dieses Forschungskonsortium hat es sich zur Aufgabe gemacht, die biologische Vielfalt der Region erstmals systematisch zu erfassen und die wissenschaftlichen Ergebnisse der internationalen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Projekt liefert den Forschenden einerseits wichtige Erkenntnisse darüber, wie Artbildungsprozesse und Migrationen in Folge einschneidender globaler Ereignisse, wie z.B. dem Klimawandel, funktionieren und wie sich die Folgen solcher Ereignisse vorhersagen lassen, um ggf. negativen Entwicklungen effektiv entgegensteuern zu können. Das oberste Ziel des Projekts besteht darin, nachhaltige Nutzungsstrategien für diesen Naturraum zu implementieren, um dieses faszinierende Naturerbe für kommende Generationen zu bewahren.

LIB - Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels

Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) widmet sich der Erforschung der biologischen Vielfalt und ihrer Veränderung, deren Ergebnisse aufklärend in die breite Gesellschaft getragen werden. Um das derzeitige Massensterben von Flora und Fauna besser zu verstehen, suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Zusammenhängen und Ursachen von – häufig – menschengemachten Veränderungen. Das Ziel ist, Lösungen für den Erhalt von Ökosystemen und Arten zu entwickeln, um die Grundlage jetzigen Lebens zu erhalten.

Das LIB zählt zur Gruppe der acht großen Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Es setzt sich aus dem Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (Museum Koenig Bonn), und dem Museum der Natur Hamburg (ehemals Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg) zusammen, die am 1. Juli 2021 auf einen Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) im LIB zusammengeführt wurden.

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